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Weniger eng – weniger Angst
Neues Kernspingerät am Marienhospital Gelsenkirchen bietet den Patienten höheren Komfort und den Ärzten bessere Bilder aus dem Körperinneren Mittlerweile hat sie fast jeder schon hinter sich, die erste Begegnung mit der engen Röhre des Magnetresonanztomographen, der auch Kernspin oder MRT genannt wird. Das Gefühl von Enge und der hohe Geräuschpegel bleiben dabei fast immer in unangenehmer Erinnerung. Beklemmungsängste teilweise sogar Untersuchungsabbrüche waren bisher die Folge. Am Marienhospital Gelsenkirchen ändert sich das jetzt. Der neue Kernspin bietet mehr Komfort. Die Röhre ist weiter und kürzer, so dass sich der Patient weniger der Technik ausgeliefert fühlt. Häufiger als früher ist der Kopf während der Untersuchung gar nicht mehr in der Röhre und auch stark übergewichtige Menschen können untersucht werden. Der Chefarzt der Radiologie Priv.-Doz. Dr. Uwe Keske: „Der höhere Komfort war uns bei der Auswahl des Gerätes wichtig und natürlich die Bildqualität. Hier haben wir keine Abstriche gemacht. Mit einer Feldstärke von 1,5 Tesla bekommen wir hervorragende Bilder, die oft entscheidende Hinweise für die richtige Therapie unserer Patienten geben.“ Dafür, dass das Gerät nicht stillsteht, ist bei den elf Fachabteilungen des Marienhospitals Gelsenkirchen bestens gesorgt. Durch Zusatzeinrichtungen kann der MRT Blutgefäße, Gallenwege und z.B. die Leber ebenso exakt darstellen wie Auskunft über Knochen- oder Knorpelschäden geben. Mittlerweile ist die Technik soweit, dass Tumore ab einer Größe von zwei Millimetern sicher diagnostiziert werden können. Keske: „Die Geräte von heute sind bedeutend schneller, besser und komfortabler. Wir sind sehr froh, dass wir das unseren Patienten jetzt so anbieten können.“ Das neue Gerät setzt ferner völlig neue Maßstäbe bei der Herzdiagnostik. Anders als beim konventionellen Röntgen wird der Patient im Kernspin keiner Strahlenbelastung ausgesetzt. Die Bilder entstehen auf der Basis von Magnetfeldabweichungen, die unbedenklich sind. Allerdings darf nichts Magnetisches in die Nähe des MRT gelangen. Das hätte schwerwiegende Folgen. Dr. Keske berichtet von einer anderen Klinik in der ein Bürostuhl, der zu nahe kam, zum Geschoss wurde und das ganze Gerät zerstörte. Glücklicherweise war kein Patient betroffen. Aber der Hinweis, vor der Untersuchung alle metallischen Gegenstände abzulegen, ist sehr ernst und die Radiologen werben mit ihren Information für Verständnis für die kleine Einschränkung bei einer ansonsten unschädlichen und sehr aufschlussreichen Untersuchung.
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Marienhospital Gelsenkirchen - Abteilung für Radiologie und Nuklearmedizin - Chefarzt Priv.-Doz- Dr. med. Uwe Keske

