09-12-09 13:33
Neue Ausstellung im Sankt Marien-Hospital

Bernd Hasch zeigt Stillleben mit Blumen und Früchten, Gebäude und Menschen


„Impressionen“ lautet der Titel der Ausstellung des Mülheimers Bernd Hasch im Sankt Marien-Hospital Buer. Die Bilder sind bis zum 28. Februar in der Galerie zu sehen.

Eigentlich ist Bernd Hasch, geb. 1943 in Königsberg, im selbstverordneten Ruhestand. Doch mit dem Beginn der Freizeit entdeckte er sein Hobby, die Malerei, neu für sich und setzt nun das um, was ihm am meisten Freude macht Der Autodidakt malt ausnahmslos mit Ölfarben, Stillleben mit Blumen, Früchten und Gegenständliches, aber auch Landschaften, Gebäude und Menschen. 

Das theoretische Wissen fand er in einschlägiger Literatur; das räumliche Denken und die zeichnerische Umsetzung gehörten früher zum beruflichen Alltag des Diplomingenieurs, der als selbständiger Unternehmensberater tätig war. Das wichtigste jedoch war die eigene Erfahrung mit den verschiedenen Techniken und deren Wirkung. So entstanden im Laufe der Jahre mehr als 500 Bilder, meist in Nass-in-Nass-Technik oder gespachtelt, überwiegend in kleinerem Format und mit passenden, extra ausgesuchten Rahmen. Ausnahmen sind die Arbeiten mit mediterranen Motiven, die auf der Ferieninsel Ibiza entstanden sind.

Seine Bilder zeigte er bereits in 20 Ausstellungen. Er wählte dafür speziell Orte mit besonderem Ambiente: von Schloss Broich in Mülheim über das bekannte Kunstrestaurant Brand´s Jupp in Düsseldorf-Wittlaer bis zum Schlösschen Bey in Nettetal
Die Ausstellung „Impressionen“ enthält auch Bilder, die nicht auf den ersten Blick erkennen lassen, dass es Motive aus der Stadt und der Umgebung Mülheims sind. Vorlagen sind eigene Fotos, die bei Spaziergängen aufgenommen wurden und auf der Staffelei zu Gemälden werden.

Außerdem ist Bernd Hasch auch schriftstellerisch tätig. Seit seinem ersten Buch „Am Bahndamm stand ein Fliederbusch“, in dem er seine Kindheitserlebnisse niederschrieb, verfasst er Kriminalromane mit Lokalkolorit, unheimlich, makaber und teils kurios.