Start und Ziel

42,195 Kilometer
von Oberhausen
nach Essen

Training,
Teams & Etappen

Impressionen
2006-2008

Durch Regenwälder und Häuserschluchten:
In 5 Stunden 11 Minuten alle Erwartungen übertroffen

Impressionen von der Arche Noah Revier-Staffel beim Karstadt-Marathon 2009

Es ist kurz nach neun: Im Startbereich herrscht gemütliches Durcheinander. Rollstuhlfahrer, Inline-Skater und Marathonis "sortieren sich". Der Asphalt ist nach nächtlichen kräftigen Schauern abgetrocknet. Judith Manthey und Frank Heese sind bester Laune: "Wir lassen es ruhig angehen!" Angelina liegt entspannt in ihrem Kinderwagen, hat dabei sichtlichen Spaß an der bevorstehenden schnellen Fahrt. 

10:30 Uhr: Ein Schelm hat in Bochum Absperrgitter entwendet - die Strecke wird nicht frei gegeben. Die Marathonis stehen sprichwörtlich im (wieder einsetzenden) Regen.

11:00 Uhr: Der Marathon-Pulk setzt sich in Bewegung. Der Himmel öffnet jetzt alle Schleusen.

11:35 Uhr: Stabwechsel am Pferdemarkt in Bottrop. Bernadette Laudage und Claudia gehen ins Rennen. Regen, Kälte, Pfützen, zehn Kilometer zumeist bergauf: eine Strapaze.

Immer wieder "La Ola" am Straßenrand, ermunternde Zurufe an jeder Ecke, Trommeln und Trompeten vertreiben den "inneren Schweinehund".

12:45 Uhr, Gladbeck-Brauck: Der "Besenwagen" an den Fersen, ein besorgter Blick zur Uhr. Die Zwischenzeit ist noch im erwarteten Rahmen.

Wechsel in Gladbeck: Yvonne Holt geht ins Rennen. Der Himmel reißt auf. Die Arche Staffel rollt das Feld von hinten auf.

13:45 Uhr, Gelsenkirchen-Buer: Ural verabschiedet sich von seiner Mama. Mit Läuferin Inka Voss übernimmt er den Staffelstab.

Ural ist in seinem Element. Vorbei an der Veltins-Arena, wo "seine" Stars von Schalke 04 kicken, geht es 10 lange Kilometer geradeaus nach Gelsenkirchen.

Der Besenwagen ist längst abgehängt. Ein Marathoni nach dem anderen wird jetzt überlaufen.

"Party" am Musiktheater an der Gelsenkirchener Florastraße. Hier treffen die Ost- und die Westroute des Karstadtmarathons aufeinander.

Das Läuferfeld ist jetzt dichter, die Zuschauer an der Strecke zahlreicher, die Stimmung unvergleichlich: Biergärten in Hauseinfahrten, enge Laufgassen durch Anwohner-Spaliere, "abklatschen" in blau und weiß.

15:16 Uhr: Zollverein. Angefeuert von Cheerleadern und Musikgruppen geht es in einer langen S-Kurve über das Weltkulturerbe-Gelände.

Essen, Viehofer-Platz: Ural, Inka Voss und Frank Heese auf der letzten Meile.

16:11 Uhr: Glücklich im Ziel. Die Staffelpartner vom Vormittag warten schon. In nie erwarteten 5:11 Minuten überqueren sie gemeinsam die Ziellinie. Der Einsatz hat sich gelohnt: Mit mehr als 3.000 Euro honorieren Sponsoren die Laufleistung, darunter ein Pauschalsponsoring über 1.333 Euro von Mitarbeitern und Betriebsleitung der Firma TRW Automotive.

"Herzlichen Glückwunsch", gratulierte am nächsten Morgen auch Frank Petersen, der Schatzmeister des Förderkreises. Der Erlös des Spendenmarathons geht an den Förderkeis und kommt damit direkt der Einrichtung zu gute.